Bär & Karrer unterstützt erfolgreich den Peruanischen Fussball Verband in einem CAS Schiedsverfahren

 

06.09.2017

 

Das Verfahren betraf ein Qualifikationsspiel zwischen den Nationalmannschaften von Bolivien und Peru für die FIFA Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Während dieses Spiels wechselte die bolivianische Mannschaft einen gemäss FIFA Reglementen nicht spielberechtigten Spieler ein. Nachdem die FIFA Disziplinarkommission über die Unregelmässigkeiten informiert wurde, leitete sie eine Untersuchung ein. Diese endete mit einem Entscheid der FIFA Berufungskommission (letzte FIFA interne Instanz), welche das Spiel mit einem 3-0 Fortfait-Sieg zugunsten von Peru wertete.

 

Gegen diesen Entscheid hat der Bolivianische Fussballverband Beschwerde vor dem Sportschiedsgericht (CAS) erhoben. Zentraler Streitpunkt des Verfahrens war das Verhältnis zwischen den verschiedenen FIFA Reglementen. Konkret ging es um die Frage, ob das FIFA Disziplinarreglement und dessen Grundsatz der Untersuchung von Amtes wegen (ex officio) gegenüber den Protestfristen gemäss dem Reglement für die FIFA Weltmeisterschaft 2018 in Russland Vorrang geniesse.

 

Die Berufung wurde am 28. August 2017 vom CAS abgewiesen und der 3-0 Forfait-Sieg der Peruanischen Nationalmannschaft bestätigt.

 

Bär & Karrer unterstützte den Peruanischen Fussballverband in diesem Verfahren. Das Team bestand aus Michele Bernasconi, Luca Tarzia und Lukas Stocker (alle Prozessführung im Sport).

 

 

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